Ende 2011 muss der Teilchenbeschleuniger LHC im CERN wieder für mindestens ein Jahr abgeschaltet werden. Darüber berichten BBC online und 20min.ch. Grund hierfür sei eine umfangreiche Nachrüstung aus Sicherheitsgründen, heisst es in den Berichten. Bis dahin werde der LHC nur mit der Hälfte der eigentlichen Leistung betrieben, so Steve Myers, der zuständige Direktor am europäischen Kernforschungszentrum CERN gegenüber der BBC.
Im Jahr 2011/2012 konzentriere man sich daher auf die Kupferummantelungen bei den sogenannten Supraleitern des LHC. Diese dienen als Sicherheitsmechanismus für den Fall, dass eine Überhitzung der Magnete stattfinden sollte. Myers wies im Interview mit der BBC erneut darauf hin, dass der LHC ein absoluter Prototyp sei und man die Technik zugegebenermassen bis zum äussersten treibe. Aber solch ein Gerät baue man eben nicht gleich mehrfach und so können Fehler und technische Pannen vorkommen. Kurz nach der Inbetriebnahme hatten sich mehrere Magnete stark überhitzt und grosse Schäden am LHC verursacht. Der Beschleuniger musste 14 Monate lang still gelegt werden, und für gut 40 Millionen Franken repariert werden.
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