LTN Servotechnik mit innovativen Resolver-Lösungen „made in Germany“ auf der SPS IPC Drives in Nürnberg

20. November 2014

LTN Servotechnik mit innovativen Resolver-Lösungen "made in Germany" auf der SPS IPC Drives in Nürnberg

In Kunstharz vergossene Resolver von LTN sind optimal geschützt und bieten höchste Lebensdauer

Otterfing bei München, 20. November 2014 – Resolver werden heute in zahlreichen Anwendungen erfolgreich zur präzisen Steuerung von elektrischen Servoantrieben eingesetzt. Die LTN Servotechnik GmbH aus Otterfing bei München ist seit Anfang der 90er-Jahre einer der führenden Anbieter und fertigt neben Standardtypen für ihre Kunden individuelle Lösungen, ob für Werkzeug-, Textil- und Verpackungsmaschinen, Industrieroboter, Hybridantriebe oder Schwermaschinen. Dabei bietet LTN nicht nur Resolver „von der Stange“, sondern entwickelt diese auch ganz individuell gemeinsam mit ihren Kunden, um deren unterschiedliche Anforderungen vollumfänglich zu erfüllen. Mit ihren komplett vergossenen Resolvern, die eine unerreicht hohe Betriebssicherheit garantieren, besitzt die LTN auch ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb. So arbeiten Resolver von LTN Servotechnik verschleißfrei und ausfallsicher in extremen Umgebungen wie in Hochvakuum, in Hoch- oder Tiefsttemperaturbereichen und selbst im CERN Teilchenbeschleuniger. LTN Servotechnik präsentiert seine Resolver-Lösungen und Einsatzbereiche auch vom 25. bis 27. November 2014 auf der Fachmesse SPS IPC Drives in Nürnberg.

Die LTN Servotechnik entwickelt und fertigt bereits seit 1979 elektromechanische Komponenten der industriellen Steuerungs- und Antriebstechnik und hat sich in den Jahren ein profundes Know-how erworben. So konnte sich LTN zu einem erfolgreichen Anbieter der elektrischen Antriebstechnik entwickeln und bedient heute mit über 200 Mitarbeitern einen internationalen Kundenkreis. Das Unternehmen aus Oberbayern fertigt neben Schleifringen zur Übertragung von Leistung und Signalen seit 1990 auch Resolver für präzise Steuer- und Regelaufgaben, beispielsweise für Positionierantriebe (z.B. Robotik) und Maschinen mit vielen voneinander abhängigen Motoren, bei denen Motorengleichlauf entscheidend zum Prozess gehört (z.B. Textil- und Papiermaschinen).

Mit ihren komplett „vergossenen“ Resolvern, die eine unerreicht hohe Betriebssicherheit erreichen, besitzt die LTN Servotechnik ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb. Vergossen bedeutet, dass alle Litzen und Wicklungen unter einer Kunstharz-Schicht liegen und damit in ihrer Funktionalität auch vor widrigsten Umwelteinflüssen wie Schmutz, Wasser, Öl und Chemikalien geschützt sind. Gleichzeitig bietet der Kunstharzverguss auch größtmöglichen Schutz gegen mechanische Beschädigungen und steigert so die Anlagenzuverlässigkeit. Denn ist ein Resolver beschädigt, wird es oft teuer: zum Teil müssen ganze Anlagenteile stillgelegt werden, um Resolver samt Motoren zu tauschen.

Etwa ein Viertel ihres Umsatzes macht die LTN mit Resolvern, jährlich werden etwa 160.000 Stück der verschiedenen Derivate verbaut. Bei der Fertigung setzt LTN auf innovative Technologien und bietet ihren Kunden eine hohe Fertigungstiefe in nahezu allen Bereichen der Metall- und Kunststoffbearbeitung. Resolver von LTN arbeiten verschleißfrei und ausfallsicher auch unter härtesten Umweltbedingungen (z.B. im Bergbau, bei Schwermaschinen, in Offshore-Windkraftanlagen oder gar im Weltraum).

Doch auch im Maschinenbau zwingt der Kostendruck zu Einsparungen. Experten schätzen, dass die Positions- und Bewegungssensorik sowie Auswerteelektronik – abhängig vom Antriebssystem – bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten beträgt. Um hier zu sparen, werden oft – soweit es die Anwendung zulässt – Abstriche bei der Präzision in Kauf genommen. Standard-Servoanwendungen können entweder mit billigen Drehgebern oder ggf. auch drehgeberlos geregelt werden, beispielsweise mit kapazitiven Sensoren. Doch Abweichungen liegen hier schnell zwischen einem und fünf Prozent. Wo hingegen absolute Präzision gefordert ist, sind qualitativ hochwertige Gebersysteme wie Resolver von LTN unersetzlich. In über der Hälfte aller Servoanwendungen werden nach Schätzung von Experten heute Resolver eingesetzt.

Strategie von LTN : Individuelle Problemlösungen „made in Germany“

Der Markt für Resolver ist segmentiert: Auf der einen Seite der Standardmarkt mit seiner preisgünstigen Massenware, die in ebensolche Low-End Anwendung verbaut wird. Auf der anderen Seite stehen hochspezialisierte Premiumanwendungen, die individuelle Resolverlösungen benötigen. Während der Massenmarkt naturgemäß einem harten Preiskampf unterliegt, bei dem Resolver „Made in Germany“ immer seltener zum Einsatz kommen, steigt die Nachfrage nach hochpräzisen Premiumanwendungen aus Deutschland, bei denen auch auf Kundenseite eine höhere Preisflexibilität gegeben ist. LTN bedient heute erfolgreich beide Marktsegmente, doch die Tendenz geht klar Richtung Premiumsegment.

So legt die LTN Servotechnik bereits seit Jahren einen Fokus darauf, Kunden individuell auf deren Anforderungsprofile ausgerichtete Sonderlösungen zu konzipieren und anzufertigen – von einzelnen Komponenten bis zu ganzen Baugruppen. Gemeinsam mit dem Kunden wird ein exaktes Bedarfsprofil erstellt, das Grundlage für die Entwicklung innovativer Lösungen ist. Anwendungswissen von Kundenseite und technisches Produkt-Know-How der hausinternen Entwicklungsabteilung von LTN spielen zusammen, um passgenaue Problemlösungen zu finden.

Funktionale Sicherheit gewinnt immer mehr an Bedeutung

Die Sicherheit von Maschinen, Anlagen und Systemen ist von der korrekten Funktion ihrer elektronischen Steuerungen und der damit verbundenen Komponenten abhängig. Doch mit zunehmender Komplexität elektronischer Systeme steigt auch die Zahl der Fehlermöglichkeiten. Fehler der Steuerung können zu gefährlichen Situationen führen und dadurch sowohl Personen als auch Investitionen gefährden. Um diese Gefährdungen möglichst auszuschließen, müssen Steuerungen besonderen Anforderungen auch im Hinblick auf ihre funktionale Sicherheit erfüllen. Resolver können durch ihr Messprinzip per se hohe Ausfallsicherheit bieten und als redundantes Messmittel die Ausfallsicherheit eines Systems weiter erhöhen.

„Nicht nur im Bereich der Resolver, sondern auch bei Schleifringen und Encodern haben wir uns mit unseren innovativen Lösungen in der Antriebs- und Automatisierungsindustrie als Problemlöser einen guten Namen gemacht“, erklärt Ludwig Angerpointner, Geschäftsführer von LTN, stolz. „Mit dem Know-how unserer Techniker, Ingenieure und hoch qualifizierten Fachkräfte produzieren wir für unsere Kunden von komplexen Einzelsystemen bis hin zu Großserien. Dank unserer schlanken und flexiblen Fertigung können wir dabei Änderungen im Anforderungsprofil unserer Kunden auch kurzfristig noch umsetzen.“

Interessierte können sich auch auf der SPS IPC Drives, der Leitmesse für elektrische Automatisierung vom 25. bis 27. November 2014 in Nürnberg, ein Bild von den Lösungen der LTN Servotechnik machen, der Stand mit 32 m2 Fläche befindet sich in Halle 1, Stand 135. Weitere Informationen unter www.ltn.de.

LTN Servotechnik mit Sitz in Otterfing bei München entwickelt und fertigt elektromechanische Komponenten der industriellen Steuerungs- und Antriebstechnik. Seit der Gründung im Jahr 1979 hat sich die LTN zu einem Spezialisten in der elektrischen Antriebstechnik mit internationalem Kundenkreis und über 200 Mitarbeitern entwickelt. Das Unternehmen fertigt Schleifringe für eine zuverlässige Übertragung von Leistung und Signalen, sowie Resolver für wartungsfreie, präzise Steuer- und Regelaufgaben. Gemeinsam mit ihren Kunden erarbeitetet die LTN sehr kundenspezifische und innovative Lösungen und entwickelt diese laufend weiter. Eine große Fertigungstiefe gepaart mit modernsten Prüf- und Testverfahren stellen eine kontinuierlich hohe Produktqualität sicher. Im Jahr 2013 hat das Unternehmen einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro erzielt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ltn.de

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